Korrosionsschutz-Additive – löslich in Öl oder Lösemittel

Filmbildende Additive

KorrosionschutzAdditiv-Chemie Luers bietet eine Reihe von Additiven zur Herstellung von temporären Korrosionsschutzmitteln an. Diese Produkte unterscheiden sich zunächst hauptsächlich durch das Medium in dem sie gelöst werden:

  • Mineralöl, Lösungsmittel oder Wasser

Daneben ist die Art des gewünschten Rostschutzfilms entscheidend

  • öliger Film
  • trockener, wachsartiger Film
  • vaselineartiger Film
  • Filmdicke

Während ölige Filme in Zusammenhang mit öllöslichen Rostschutzmitteln erzeugt werden können, werden trockene oder vaselineartige Filme durch den Einsatz des Rostschutzadditivs zusammen mit Lösungsmitteln gebildet. Die gewünschte Leistung des Rostschutzadditivs hängt sehr von der Art der Lagerung ab. Unterschieden wird zwischen Innen- und Außenlagerung jeweils beeinflusst von der Umgebungstemperatur. Die Dicke des Films, seine Konsistenz und seine Zusammensetzung sind entscheidend für die gewünschte Schutzfunktion.

Üblicherweise sollen Rostschutzadditive auch leicht entfernbar sein, um eine einfache Weiterbearbeitung der Teile zu ermöglichen. Dies ist in den meisten Fällen alkalisch möglich.

Die gewünschte Schutzdauer ist ein wesentliches Kriterium für die Auswahl des Additivs. Langzeitlagerung unter Dach oder Außenlagerung erfordert stark haftende Filme, die nur mit Lösungsmitteln oder im Dampfstrahl wieder entfernt werden können. Häufig ist ein spezielles Anforderungsprofil, wie schnelle Demulgierung, Säuredampfresistenz oder Dewatering gefordert.

Auch der Einsatz von bariumhaltigen Produkten ist in einigen Fällen gebräuchlich. Additiv-Chemie bietet eine Reihe verschiedener und erprobter Additive für den gesamten Bereich des temporären Korrosionsschutzes an. Die Einsatzempfehlung richtet sich nach den oben genannten Kriterien und sollte individuell abgestimmt werden.

Buntmetallinhibitoren öllöslich
Für den Einsatz in reinen Schneidölen wurden mehrere Additive zur Inhibierung von Buntmetallen entwickelt, die leicht in vorhandene Öle und Fette eingearbeitet werden können. Dazu zählen sowohl TTZ- und BTZ-haltige Formulierungen als auch Mercaptothiazol-Derivate.

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